Wer ist Electra?

Liebe(r) BesucherIn, Du möchtest mal vorsichtig schauen, ob ein Greyhound etwas für Dich ist? Ich bin weder von der Größe noch vom sonstigen Habitus eine typische Grey. Ich bin eben Electra! Sicher schnell, super verschmust, kinderlieb, verspielt, anhänglich, lernfreudig, aktiv und doch ausgeglichen (nur im Haus ), wunderschön mit meinem "Du-kannst-mir-nicht-widerstehen-Blick", spritzig und wach im Geist. Hier lade ich Dich zum Lesen meines Tagebuchs ein. Ich schreibe sehr unregelmäßig, aber sicher gute Geschichten! :-) Durch das Lesen kannst Du prima meine Entwicklung verfolgen. Vor allem die Resozialisierung in 2014 unter Anleitung von Andreas Ohligschläger. Kurze Infos über mich findest Du rechts unter Electra´s Fakten. Auf Dein Feedback freue ich mich. Liebe Grüße Electra O.
















Donnerstag, 21. Juni 2012

21.06.2012 unter Strom!

Ein Pferd hat mich getreten! Ich bin im Stromkabel gehangen und außerdem in Panik und Schmerz weggerannt. Mir ist ganz kodderig und alle Bachblüten dieser Welt können dies Erlebnis nicht rückgängig machen. Derry war zuerst im Strom, geriet in Panik und flüchtete schreiend auf
 die Pferdeseite dieses Stromzauns. Er wickelte sich immer weiter und weiter in dieses schreckliche Kabel und hörte gar nicht mehr auf zu schreien. Dann kamen drei Pferde und bedrohten uns. Mama kletterte ganz schnell durch die Kabel und versuchte Derry zu retten, den die Pferde aber von uns trennten. Derry hörte gar nicht mehr auf zu schreien, Mama schrie nach Derry, während ich schrie, weil ich auch Strom abbekommen hatte. Aber der arme Derry stand die ganze Zeit unter Dauerstrom! Nun war ich ganz links, Derry hinten rechts und dazwischen die Pferde. Mama versuchte die Pferde zu beruhigen und von uns wegzuholen, aber eines drehte sich um und trat erst nach Mama, nach Derry und nach mir! Irgendetwas hat mich irgendwo getroffen, denn mich durchfuhr ein unbeschreiblicher Schmerz. Mama hatte inzwischen Derry eingesammelt, schnappte uns zwei und sprang mit uns beiden in je einem Arm in Richtung Zaun, schmiss uns drei auf die Erde und kullerte unter dem unteren Kabel durch auf den Weg zurück. Bei diesem Mega-Stunt achtete sie nicht mehr auf unsere Leinen. Von Panik und Schmerz erfüllt rannte ich völlig gekrümmt den Weg entlang und entschwand in dem kleinen Wäldchen. Mama rief mich noch, aber es war alles so schlimm, dass ich nur noch dort weg wollte. Gott sei Dank fand sie mich bald und gab mir Rescuetropfen. Ich war derartig verwirrt, dass ich froh war, dass sie mir den Weg zeigte und ich ganz nah an ihrem Bein schleichen konnte. Derry hatte vorher schon Tropfen bekommen, aber er lief ganz komisch, sein Hinterteil knickte weg, die Rute stand ganz eigenartig hoch und Mama war kreideweiß im Gesicht. Arnica lutschte ich auch gleich, was SIE nur immer alles mitschleppt! Wir schlichen zu dritt zum Platz, weil das Unglück ja eh auf dem Weg dorthin geschah. Zwischendurch telefonierte Mama mit der anderen Grey-Pflegemama, weil sie gerne Hilfe gehabt hätte mit uns. Aber sie war zu weit weg und so telefonierte Mama dann mit unserer Tierärztin, ob wir noch etwas wegen des Stromes tun müssten. Das zwar nicht, aber wir sollten unbedingt stressfrei den Abend verbringen. Derry und ich legten uns gleich auf die Wiese anstatt zu toben, so fertig waren wir. Sichtbare Verletzungen habe ich nicht, auch die eingehende Untersuchung durch Mama ergab nichts. Wir sollten bis morgen früh abwarten und dann nach möglicherweise aufgetretenen Schwellungen schauen. Aber so wie ich Mama und ihre weißen Kügelchen kenne wird es keine Schwellungen geben. Soviel Vertrauen habe ich schon zu ihr! Hoffentlich träume ich jetzt nicht so schlecht. Derry schläft schon auf dem Rücken, wie immer. Denk an mich, liebesTagebuch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen